In meinem Traum bin ich im Wald. Ich liege im trüben Sonnenlicht, vom Nebel zerbrochen, zwischen riesigen Wurzeln im Moos und höre Regen und Tautropfen in den Humus fallen, höre den Wind die Blätter winden und aufwehen. Vögel, Knacken von Ästen unter Wildhufen, das Wühlen der Käfer und Würmer um mich herum. Die Feuchte des Bodens umgibt mich und ich atme tief frischste Luft. Wie ein grünblauer Schimmer legt sich die Stimmung auf mein Gesicht und ich schlafwandle in Gedanken durch das Grüne, sehe die Ruhe und das langsame Wachsen der Giganten. Über meinem Kopf schwebt der Wunsch, Teil all dessen zu sein. Ich erwachse zu unglaublicher Gelassenheit, so wie ich darüber nachdenke.
Es ist, als würde mich der Wald ansehen, mit all seinen Höhlen, mit seinen Flüssen und den Augen im Unterholz. Als würde er mich aufnehmen, mich umarmen, nähme mich zu seinem Sohn und wolle mich behüten. Er spricht mit kühler Stimme aus dem Moos in mein Ohr und erzählt von allem, was er je sah. Ehrfurcht und Wärme fahren in mich ein, denn ich bin zuhause. Zuhause im größten Geschenk, das meine Existenz mir bereitet. Ich muss nichts tun um es zu genießen. Ich muss nur zuhören und davon träumen.
Das Bild kenn ich!
AntwortenLöschenNa klar ;)
AntwortenLöschen