Freitag, 8. November 2013

Tu es inscrite dans les yeux que j'aime

Ich bin das Nichts. 
Keiner hört mich, weil ich das Nichts bin.
Keiner sieht mich, weil ich das Nichts bin.
Keiner versteht mich, weil ich das Nichts bin.

Dann höre ich diese wunderschöne Melodie und ich gehe zu ihr.
Ich tanze mit ihr und fühle mich wohl.
Ich tanze und tanze und erkenne zu spät, dass dies mein letzter Tanz im Leben sein wird, ein Tanz mit dem Tod.
Doch keiner wird mich vermissen, keiner wird je meine Geschichte erfahren, weil ich das Nichts bin.

Die Welt wird sich auch weiterhin drehen.
Der Vogel wird auch weiterhin Mücken fangen.
Der Hund wird weiterhin bellen.
Der Wald stirbt.
Alles geht weiter, egal was man tut, es ändert sich nichts.

Weshalb bin ich nicht glücklich?
Vielleicht, weil ich in die falsche Richtung denke.
Zu schwarz, zu dunkel.

Mein Ernst, ich bin so angekotzt von mir selbst, wie noch nie in meinem Leben.
Wenn ich mich umbringe, muss ich mich selbst nicht mehr aushalten.

In so einer Welt zu leben ist einfach nicht mehr möglich.
Ich will einfach nur gehen, egal wohin, einfach nur gehen.
Bis bald, vielleicht.

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